
G04 SolClim
Projektbeschreibung
Optimierung der Produktivität von Solarenergieanlagen durch Klima- und Materialanalysen
Eine wesentliche Anpassungsmaßnahme an den globalen Klimawandel und an die gleichzeitige Steigerung des Energiebedarfes ist die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energie (z.B. Solarenergie) an der Gesamtenergieproduktion.
Der Lebensraum Alpen wird aufgrund seines Wasserreichtums oft mit Wasserkraft in Verbindung gesetzt, doch sonnige hochalpine Lagen eignen sich auch bestens für den Betrieb von Photovoltaikanlagen, da sich die im Vergleich zum Flachland dünnere Luft, die geringere Temperatur und die Reflektion des Schnees positiv auf deren Produktivität auswirken. Die Modellierung von PV-Anlagen ist weit fortgeschritten, doch speziell im Alpenraum weichen die Prognosen oft stark von den gemessenen Werten ab, was sich negativ auf die Akzeptanz dieser Technologie auch in der Bevölkerung auswirkt.
Im Projekt SolClim soll der Zusammenhang zwischen den meteorologisch-/physikalischen Bedingungen und der Produktivität der Solarenergieanlagen an zwei realen Standorten, einer Höhenlage 2.067 m (Gerlos Vorkogel) sowie einer Tallage auf rund 700 m (Absam) näher untersucht und entsprechende Modelle entwickelt werden, auf deren Basis die Ertragsprognosen von PV-Anlagen im Alpenraum verbessert werden sollen.
Mitarbeiter
Projektmitarbeiter "SolClim"
Daniel Plörer
Markus Posch (externer Projektmitarbeiter)
Partner
Wissenschaft
EURAC Research - Europäische Akademie Bozen
Institut für Erneuerbare Energie
Ansprechpartner: DI Wolfram Sparber
Universität Innsbruck
Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften
Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Wolfgang Streicher
Wirtschaft
Colexon Energy AG
Ansprechpartner: Dr. Benjamin Schulz
Hilber Solar
Ansprechpartner: Martin Haslwanter, Franz Hilber






























