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GHB01 SHIFT

Projektbeschreibung

Gebirgsökosysteme reagieren weltweit äußerst sensibel auf Änderungen im globalen Klimasystem. Höhenzonen und -grenzen verschieben sich. Sozioökonomische Rahmenbedingungen verändern sich und beeinflussen maßgeblich Landnutzungsänderungen. Das Projekt SHIFT setzt sich zum Ziel, diese Veränderungen in klimasensiblen alpinen Ökosystemen zu erfassen und deren sozioökonomische Auswirkungen auf das Leben in Gebirgsräumen und Alpenvorländern zu analysieren. Ausgehend von regionalen Klimaszenarien und Szenarien veränderter Landnutzung werden im Projekt die raumzeitliche Variabilität ausgewählter Umweltsysteme quantifiziert und daraus resultierende Folgen analysiert. Dabei bilden Umweltdienstleistungen (Ecosystem-Services), wie z. B. Holz, Trinkwasserbereitstellung, Klimaregulierung etc., die Bindeglieder zwischen Natur und Gesellschaft. Die zentrale Frage ist, welche Ecosystem-Services in Gebirgsregionen besondere Rollen spielen und wie sich diese im Zuge des Klimawandels verändern werden. In diesem Zusammenhang wird die Verbreitung des Permafrosts und dessen Entwicklung genauer unter die Lupe genommen. Permafrost ist ein Phänomen der Kryosphäre und reagiert sehr sensibel auf Klimaveränderungen. Tauender Permafrost wird das Hochgebirge umgestalten und dadurch die Bereitstellung einiger zentraler Ecosystem-Services, wie beispielsweise der Schutz vor Naturgefahren, Frischwasserbereitstellung und die lokale Klimaregulierung, maßgeblich beeinflussen.

Mitarbeiter

Partner

Wissenschaft

Universität Innsbruck
Institut für Geographie

Ansprechperson: Univ.-Prof. Dr. Hans Stötter

Universität Innsbruck
Institut für Ökologie

Ansprechperson: Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tappeiner