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FIRIA

Untersuchung der Waldbrandgefährdung und deren Auswirkung auf die Erfüllung der Schutzwaldfunktion unter sich verändernden Rahmenbedingungen.

FIRIA

Die globale Erwärmung wirkt sich durch eine Erhöhung des Trockenstresses und eine dementsprechend steigende Waldbrandgefährdung auf die betroffenen Waldökosysteme aus. Durch die Verringerung der natürlichen Schutzfunktion des Waldes steigt die Gefahr von gravitativen Massenbewegungen und verändert die Naturgefahrenexposition. Somit kann zum einen das Auftreten von Naturgefahren begünstigt werden, andererseits aber auch die Intensität zunehmen. Auf Basis einer Waldbrand-Datenbank wurden waldbrandgefährdeten Gebieten identifiziert, die mit Informationen zu aktuellen und möglichen zukünftien Klimabedingungen verschnitten wurden. Durch diese Methode können potenzielle Waldbrand-Hotspots identifiziert werden. Daran anschließend wurde untersucht, inwieweit aufgrund von Bränden entwaldete Flächen zu einem erhöhten Gefahrenpotenzial durch Lawinen und Steinschlag beitragen können. Für besonders exponierte Bereiche wurden numerische Prozessmodellierungen und eine umfangreiche Vulnerabilitäts- und Risikoanalyse durchgeführt.

 

Status:
abgeschlossen
Period:
09/2010 - 12/2013
Region:
Österreich
Tirol
Department:
Klimawandelanpassung
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+43 512 392929-0